|
Die pädagogische Wirksamkeit der Schule für Lernbehinderte (SfL)
im Leistungs- und emotionalen Bereich, sowie im Arbeits- und Sozialverhalten
wird in zwei vergleichbaren Gebieten mit deutlich verschiedener
Sonderbeschulungsquote (SBQ) untersucht. An der Gesamtstichprobe
(N=118) werden regionale und schulartspezifische Besonderheiten
überprüft. Eine nach Kennwerten parallelisierte Stichprobe von (N=
je 41) klärt ab, inwieweit die SBQ die Ausprägung der abhängigen
Variablen beeinflußt. Netto-Effekte der Beschulungsart (SfL vs.
Regelschule) soll eine Stichprobe von N= 18 streng parallelisierten
Schülerpaaren aufdecken. Der Einfluß von Moderatorvariablen wird
kontrolliert. Nur beiden Merkmalen "Prüfungsangst","Begabungsselbstbild"
und "Einschätzung des Arbeitsverhaltens" deuten sich Vorteile der
SfL an. Die Befunde werden im Hinblick auf die aktuelle Legitimationskrise
der SfL diskutiert.
|
The educational effectivity of the special school for slow learners
was examined by comparing achievement and emotional variables as
well as aspects of working and social behavior in two areas with
different quotas of pupils attending school. A total sample of 118
male and female slow learners was tested. Various moderator variables
being controlled, two paralleled samples of N=41 and 18 pairs of
pupils served to ascertain quota and schooling effects. Variables
in favour of special schools were confined to test anxiety , self-concept
of aptitude, and teacher ratings of working behavior. The results
are discussed in view of the present debate on special schools 'raison
detre'.
|