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Die vorliegende Studie untersucht die Wirksamkeit des phonologisch,
multi-sensorischen Förderansatzes nach Bradley (1980) und Bryant
& Bradley(1985) bei einer Gruppe von 10 lese-rechtschreibschwachen
Schülern der 2.Klasse Volksschule. Nach 20 Stunden individueller
Förderung waren die Leistungssteigerungen dieser Kinder nicht über
denen einer unbehandelten Kontrollgruppe. Die Ursache für dieses
Ergebnis dürfte darin liegen, daß die geförderten Kinder trotz ihrer
Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten bereits vor der Förderung
mehrheitlich zum lautierenden Lesen und zum lauttreuen Schreiben
fähig waren, was mit der phonemischen Transparenz der deutschen
Orthographie zusammenhängen dürfte. Bei einem Kind, welches diese
Anfangsstufe des Schriftspracherwerbs nicht bewältigt hatte, wurde
ein eindrucksvoller Fortschritt durch die Förderung festgestellt.
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The present study evaluated the phonological, multisensory remediation
program of Bradley(1980) and Bryant & Bradley (1985) with a group
of 10 dyslexic second graders. After 20 hours of individual tutoring
the improvement of the remediation group was not better than that
of a group of 10 control children. A possible explanation for this
failure is that many of the present children were able for recording
based reading and writing even before remediation. This seems to
be due to the phonemic transparency of the German orthography. In
one case without any indirect reading and spelling strategies there
was a dramatic improvement.
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