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Am Beispiel der Frage, ob das Denktraining Klauers (1989) und das
computergeschützte Rechentraining EURO - Mulli (Kullik und Sieger
1990) bereichspezifische Transfereffekte bewirken, wird eine Vorgehensweise
zur Auswertung von Primär- und Replikationsstudie vorgestellt. Als
Erstuntersuchung wird ein Trainingsexperte von Sonntag (1991) betrachtet,
und als Wiederholungsstudie dient eine Untersuchung von Angerhoefer,
Kullik und Masendorf (1992). Mit Methoden der Interaktionsstrukturanalyse
und der Prädiktions-KFA werden zunächst die Ereignisse beider Experimente
unabhängig voneinander ermittelt. Über das Resultat diskriminanter
Trainingsvalidität im Vergleich zu der jeweils anderen Fördermaßnahme
als Kontrolltraining hinaus zeigt sich in beiden Untersuchungen
eine deutlicher Alterseffekt: Die jüngeren Schülerinnen und Schüler
profitieren in höherem Maße von den kognitiven Trainings, was als
Hinweis auf die Notwendigkeit einer präzisen Abstimmung von Fördermaßnahmen
auf die Bedürfnisse und die Fähigkeiten der Kinder interpretiert
ist. Mit der Methode der Zweistichproben-KFA wird in einem zweiten
Schritt ein simultaner Vergleich der Datenstruktur beider Untersuchungen
auf Homogenität vorgenommen. Die Ereignisse der Wiederholungsstudie
replizierten auch auf dieser differenzierten Analyseebene die Befunde
der Primärstudie.
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At the example of the question, whether the "Cognitive training
for Children" (Klauer & Phye 1994) and the computer-aided calculation
training "EURO-Mulli" (Kullik & Sieger 1990) lead to differential
transfer-effects, a method for analyzing replications-studies is
introduced. As the first study a training experiment of Sonntag
(1991) is considered and as a replication an investigation of Angerhoefer,
Kullik and Masendorf (1992) is explored. Using the methods of Interaction
Structure Analysis and Prediction CFA the results of both experiments
are analyzed independently. Apart from the finding of specific training
effects of both programs in contrast to unspecifically trained control
groups a significant effect of age can be shown in both experiments:
younger pupils take more benefit from cognitive training in these
studies which underlines the necessity to attune the training to
the needs and capabilities of the children. With the method of two-sample
CFA a simultaneous comparison of the data structure of both studies
is reached. It was also possible to replicate the results of the
first experiment on this differentiate stage of analysis.
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