Heilpädagogische Forschung

Die wissenschaftliche Grundlegung der Heilpädagogik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts 
aus: Heilpädagogische Forschung Nr. 2 1998
Von Vera Moser

Die Studie geht der Frage nach, welchen Stellenwert die frühe heilpädagogische Wissenschaftsentwicklung im 20. Jahrhundert in der allgemeinen sonderpädagogischen Professionsentwicklung einnimmt. Es stellt sich dabei heraus, daß die ersten heilpädagogischen Lehrwerke eine Konzeption der Disziplin Heilpädagogik entwerfen, die als eine allgemeine Heilerziehungspflege erscheint, ohne spezifisch auf die zeitgenössischen heilpädagogischen Institutionen bezogen zu sein. Als gemeinsamer Nenner der anvisierten Klientel gilt die `Seelenschwäche'. The study asks for the significance of early scientific conceptions of special education in the 20th century within the general process of professionalization. It is argued that those conceptions bring up an idea of special education which could be summarized as `heilerziehungspflege', mostly without any regards to the contemporary institutionalized work in the field of special education. Historically, the agreed upon term for special education client was „Menschen mit Seelenschwäche" (people with weakness of soul).
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aktualisiert am 30.01.2003