Heilpädagogische Forschung

 

Hochschuldidaktische Seite - Jahrgang 2003

Auf dieser Seite finden Sie Inhaltsfragen, die sich auf die Beiträge dieses Heftes der HEILPÄDAGOGISCHEN FORSCHUNG beziehen. Sie sollen der Eigenkontrolle der interessierten Leserschaft dienen, könnten jedoch auch Eingang in Seminare und Fernstudien finden.

Die Fragen sind entsprechend der Bloom’schen Taxonomie in ihrem Komplexitätsniveau unterschiedlichen Ebenen zuzuordnen, es handelt sich also z.B. um reproduktive, synthetisierende, anwendungsbezogene, vergleichende und wertungsbezogene Fragen.

Prof. Herbert Goetze

Fragen Heft 1 2003
Fragen Heft 2 2003
Fragen Heft 3 2003
Fragen Heft 4 2003
Fragen Jahrgang 2010
Fragen Jahrgang 2009

Fragen Jahrgang 2008

Fragen Jahrgang 2007
Fragen Jahrgang 2006
Fragen Jahrgang 2005
Fragen Jahrgang 2004
Fragen Jahrgang 2003
Fragen Jahrgang 2002
Fragen Jahrgang 2001
Fragen Jahrgang 2000
Fragen Jahrgang 1999

Heft 1 2003 Fragen zum Beitrag von Gerhard W. Lauth und Stephan Freese
"Effekt einer schulbasierten Behandlung von ADHD in der Bewertung von Lehrern und Eltern - eine Einzelfallstudie von vier Kindern"
1 In welcher Beziehung stehen Selbststeuerungs- und Planungsfähigkeiten zur ADHD-Störung?
2 Legen Sie die Logik der kontrollierten Einzelfallforschung am Beispiel der vorliegenden Untersuchung dar.
3 Mit welchen anderen Versuchsplänen hätte die Fragestellung ebenfalls methodisch angegangen werden können?
4 Wie erklären Sie sich die unterschiedlichen Sichtweisen von Lehrkräften und Eltern über die Effektivität des Trainings?
5 Wie lässt sich erklären, dass die Trainingserfolge nach Trainingsabschluss erhalten geblieben sind?
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Fragen zum Beitrag von Klaus Sarimski
"Jungen mit Fragilem-X-Syndrom: Adaptive Kompetenz und Probleme der sozialen Integration"
1 Welche Verhaltensmerkmale charakterisieren den Verhaltensphänotyp des Fragilen-X-Syndroms?
2 Welche Gründe bestimmen die Schulwahl der hier befragten Eltern?
3 Welche Hindernisse stehen nach Ansicht der Eltern der Entwicklung fester Freundschaftsbeziehungen bei Jungen mit Fragilem-X-Syndrom im Wege?
4 Wie wird die kognitive und soziale Kompetenz der Jungen im Vergleich zu anderen Schülern der Schule für Geistigbehinderte eingeschätzt?
5 Welche Übereinstimmungen und Unterschiede ergeben sich hinsichtlich problematischer Verhaltensweisen zwischen Eltern- und Lehrerurteil?
6 Welche Schlußfolgerungen für die pädagogische Praxis lassen sich aus den Beobachtungen zu syndromtypischen Verhaltensmerkmalen ziehen?
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Heft 2 2003 Fragen zum Beitrag von Hilla Iskenius-Emmler, Susanne Nußbeck und Stephanie Haustein:
"Zur Problematik der Kooperation von Lehrkräften an Sonderschulen und allgemeinen Schulen bei der Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs"
  1 Welche Probleme treten bei der Kooperation von Lehrkräften verschiedener Schulformen bei der Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs auf?
  2 Benennen Sie verschiedene Gründe für Verfahrensänderungen bei der Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs.
  3 Welche Probleme ergeben sich in der Praxis bei der Organisation und Durchführung der Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs?
  4 Worin unterscheiden sich Lehrkräfte verschiedener Sonderschulformen in Bezug auf Probleme bei der Kooperation?
  5 Welche Wünsche haben Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen an den Gesetzgeber im Hinblick auf Modifikationen bei der Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs?
  6 Nennen Sie verschiedene Voraussetzungen für eine Optimierung des Begutachtungsprozesses.
  7 Was sind maßgebliche Kriterien für erfolgreiche Teamarbeit?
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  Fragen zum Beitrag von Christian Klicpera & Barbara Gasteiger Klicpera:
"Soziale Erfahrungen von Grundschülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Integrationsklassen - betrachtet im Kontext der Maßnahmen zur Förderung sozialer Integration"
  1 Wie sind nach den Ergebnissen früherer Untersuchungen die Ergebnisse eines integrativen Unterrichts auf die sozialen Erfahrungen von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf zu beurteilen?
  2 Welche sozialen Erfahrungen berichten viele Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in der hier dargestellten Untersuchung?
  3 Welche Unterrichtsaktivitäten und welche Rahmenbedingungen des Unterrichts könnten für die soziale Integration relevant sein, und wie sah es mit den Rahmenbedingungen in dieser Untersuchung aus?
  4 Was wäre nach dieser Untersuchung für die Aus- und Fortbildung von integrativ tätigen Lehrern zu fordern?
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  Fragen zum Beitrag von Heike Schnoor, Thorsten Pehl und Mandy Hergesell:
"Qualitätszirkel, ein Problemlöseansatz für Schulen? Untersuchung der Akzeptanz von Qualitätszirkeln sowie der fördernden und belastenden Einflüsse auf die Zirkelarbeit aus Sicht beteiligter Lehrer einer Schule für Erziehungshilfe"
  1 Was ist ein Qualitätszirkel?
  2 Welche sechs Arbeitsschritte durchläuft ein Qualitätszirkel?
  3 Welche Chancen werden dem Einsatz von Qualitätszirkeln an Schulen in der bislang dazu veröffentlichten Literatur eingeräumt?
  4 Welche Voraussetzungen werden in der bislang dazu veröffentlichten Literatur genannt, damit Qualitätszirkel effektiv arbeiten können?
  5 Inwiefern werden die Ergebnisse der bislang zu diesem Thema veröffentlichten Literatur durch die vorliegende Untersuchung bestätigt oder revidiert?
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  Fragen zum Beitrag von Herbert Goetze:
"Die Effektivität der Life-Space-Konfliktlösungsintervention bei Förderschülern - dargestellt an zwei kontrollierten Einzelfalluntersuchungen"
  1 Warum spricht man von "Life Space Intervention" an Stelle von "Life Space Interview"?
  2 Benennen Sie eine Kurzdefinition für das LSKI-Verfahren und klären Sie die verwendeten Begriffe.
  3 Inwiefern spielt "Therapie" bei der LSKI eine Rolle?
  4 Welche Ziele verfolgt eine LSKI?
  5 Welche persönlichen Voraussetzungen sollte ein Schüler aufweisen, mit dem eine LSKI durchgeführt werden soll?
  6 Welche Kompetenzen sollte die LSKI-Lehrkraft aufweisen?
  7 Wie lauten die sechs Schritte einer LSKI?
  8 Worin sehen Sie Schwächen der LSKI?
  9 Worin liegen die prinzipiellen Unterschiede zwischen der Gruppen- und der kontrollierten Einzelfallforschung?
  10 Welche Vorzüge und welche Probleme bietet der Einsatz eines MBD?
  11 Wie erklären Sie sich die überraschend positiven Befunde dieser Untersuchung?
     
Heft 3 2003 Fragen zum Beitrag von Claudia Mähler & Claudia Buhrow:
"Wissenschaftliches Denken bei lernbehinderten Kindern: Schwierigkeiten im Verständnis von ‚Hypothese' und ‚Evidenz'"
  1 Was versteht man unter ‚wissenschaftlichem Denken'?
  2 Wie entwickeln sich bereichsübergreifende Aspekte wissenschaftlichen Denkens bei Kindern?
  3 In welchem Untersuchungsdesign (Stichprobenauswahl) wurde die vorliegende Studie durchgeführt und welche Interpretationslogik liegt diesem Design zugrunde?
  4 Die Kinder bekamen zwei Geschichten vorgelegt, zu denen ihnen verschiedene Fragen gestellt wurden (Testfrage, inkonklusive Frage, konklusive Fragen). Welche Aspekte wissenschaftlichen Denkens wurden damit erfasst?
  5 In welchen Aspekten zeigten sich Entwicklungsverzögerungen und in welchen Bereichen qualitative Differenzen bei den lernbehinderten Kindern?
  6 Die lernbehinderten Kinder hatten besondere Schwierigkeiten, von der Evidenz aus einem inkonklusiven Test auf die Bewährung der zugrundeliegenden Hypothese zu schließen. Welche Konsequenzen für das Alltagsdenken oder -handeln dieser Kinder lassen sich aus diesem Befund (spekulativ!) ableiten?
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  Fragen zum Beitrag von Christoph Lienert, Heike Tiemann, Claudine Sheryll & Bettye Myers:
"Integrativer Sportunterricht in Deutschland und den USA - Ergebnisse einer vergleichenden Befragung von Lehrerinnen und Lehrern"
  1 Erklären Sie die in der Studie am Beispiel des Vergleichs Berlin - Texas herausgearbeiteten Unterschiede und Gemeinsamkeiten des integrativen Sportunterrichts in Deutschland und den USA.
  2 Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den amerikanischen und den deutschen Lehrer/innen hinsichtlich der Bedenken konnten herausgearbeitet werden?
  3 Diskutieren Sie die Anwendung des CBAM im Kontext der Zielstellung der Untersuchung. Machen Sie Vorschläge für zukünftige Forschung in diesem Arbeitsfeld.
  4 Entwickeln Sie, aufbauend auf den Ergebnissen der Studie, Maßnahmen zur Lehreraus- und Fortbildung. Gliedern Sie Ihre Planung in Maßnahmen zur Analyse gegenwärtiger Bedenken, Aus- und Fortbildungsmaßnahmen sowie Maßnahmen zur Erfolgskontrolle.
  5 Machen Sie Vorschläge, wie die Ergebnisse der Studie für schulpolitische Entscheidungen genutzt werden können.
  6 Diskutieren Sie die Relevanz der Studie für Schulleitungen. Welche Vorschläge würden Sie als Berater/in einer Schulleitung in Bezug auf das Managen einer Schule machen?
  7 In den USA wurde vor kurzem ein neues Schulgesetz (No Child Left Behind Law) verabschiedet, das Schulen dazu verpflichtet, die Lernfortschritte verschiedener Schülergruppen (z.B. ethnische Minderheiten, Schüler aus armen Familien, Schüler/innen mit Behinderungen) zu dokumentieren. Nach der Verabschiedung dieses Gesetzes fand sich eine Oberschule in New York, die zuvor offiziell als erfolgreiche, führende städtische Schule eingestuft wurde, auf der veröffentlichten Liste von Schulen wieder, die den Anforderungen des neuen Schulgesetzes nicht genügten. Der Grund: 33 Schüler/innen mit Behinderungen an der Schule hatten keine Fortschritte in den gesetzlich geforderten Lernerfolgskontrollen gemacht. Diskutieren Sie die Implikationen der Studie für Lernfortschritte von Schülern/innen mit und ohne Behinderungen in Integrationsklassen.
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  Fragen zum Beitrag von Georg Theunissen & Ivonne Schmid:
"Zur Effektivität spielorientierter Sport- und Bewegungsangebote für Erwachsene mit geistiger Behinderung - Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt"
  1 Welches war das Anliegen der vorliegenden Studie?
  2 Definieren Sie den Begriff der Kompetenz und nennen Sie die Probleme, die mit dem Begriff einhergehen.
  3 Welche Hypothesen wurden in der vorliegenden Studie zugrunde gelegt?
  4 Welche Hypothesen wurden bestätigt bzw. nicht bestätigt?
  5 Welche methodischen Einwände sind gegen die Art der Untersuchung möglich?
  6 Worin besteht die Bedeutung der Untersuchungsergebnisse für die Arbeit mit geistig behinderten Erwachsenen?
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  Fragen zum Beitrag von Christian Klicpera und Barbara Gasteiger-Klicpera:
"Beratung der Eltern von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Bezug auf die Wahl der für ihre Kinder geeignete Schulform - Aussagen der Eltern"
  1 Welche Gefahren bestehen bei einer Beratung von Eltern durch die Schulbehörde in Fragen der Schulwahl?
  2 Wieweit gibt es in der Untersuchung Hinweise, dass Vertreter der Schulbehörde versuchten, die Wahl der Eltern zu beeinflussen? Welche Personen waren dies vor allem und warum?
  3 Welche Faktoren beeinflussten den Beratungsprozess?
  4 Was würden Sie - wenn Sie in der Schulbehörde entscheiden könnten - an dem Beratungsprozess verändern?
     
Heft 4 2003 Fragen zum Beitrag von Adrienne Biermann:
"Förderdiagnostik im basalen Bereich der Alternativen Kommunikation. Ein Vergleich handlungsleitender Ansätze"
  1 Welchen Ansprüchen sollten ihrer Meinung nach förderdiagnostische Verfahren genügen?
  2 Nennen Sie die Meilensteine der Kommunikationsentwicklung und skizzieren Sie die sich daraus ableitenden Interventionen.
  3 Welchen Grundgedanken folgt der funktionale Ansatz und an welcher Stelle wird Alternative Kommunikation eingesetzt?
  4 Welches Verfahren wird dem ökologischen Ansatz in der Diagnostik zugeordnet und welche Schritte beinhaltet es?
  5 Grenzen Sie die drei Sprachgruppen innerhalb der Alternativen Kommunikation nach v. Tetzchner und Martinsen gegeneinander ab und stellen Sie die unterschiedlichen Grundsätze für Interventionen in der alternativen, supportiven und expressiven Sprachgruppe dar.
  6 Welches sind die Grundgedanken des Responsivitäts-Ansatzes und bei welcher Zielgruppe bzw. Problematik ist er einzusetzen?
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  Fragen zum Beitrag von Wolfgang Lenhard:
"Der Einfluss pränataler Diagnostik und selektiven Fetozids auf die Inzidenz von Menschen mit geistiger Behinderung"
  1 Welche Faktoren beeinflussen die Inzidenz von Kindern mit angeborenen Behinderungen, beispielsweise Kinder mit Down-Syndrom?
  2 Wie hoch ist der Anteil der Schwangerschaften, die als Risikoschwangerschaft eingestuft werden?
  3 Was sind die beiden wichtigsten invasiven Untersuchungsmöglichkeiten und wie häufig werden diese angewandt?
  4 Auf der Basis welcher Ergebnisse wird die Inzidenz von Kindern mit Chromosomenanomalien geschätzt. Welche Probleme sind hiermit verknüpft?
  5 Was versteht man unter selektivem Abort?
  6 Wie häufig kommt es bei Vorliegen eines positiven Trisomie 21-Befundes zum selektiven Abort?
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  Fragen zum Beitrag von Denise Theiß, Adri Vermeer und Oliver Stoll:
"Zur psychometrischen Qualität der deutschen Version des Bilderfragebogens zur Messung der selbstwahrgenommenen Kompetenz und sozialen Akzeptanz bei Personen mit geistiger Behinderung"
  1 Welches war das Anliegen der Studie?
  2 Definieren Sie den Begriff der selbstwahrgenommenen Kompetenz?
  3 In welchen Bereichen kann die selbstwahrgenommene Kompetenz gemessen werden?
  4 Wie ist die selbstwahrgenommene Kompetenz bei erwachsenen Personen mit geistiger Behinderung strukturiert?
  5 Haben Erwachsene mit geistiger Behinderung eine eher positive oder eher negative Kompetenzeinschätzung?
  6 Welche Faktoren beeinflussen die selbstwahrgenommene Kompetenz und soziale Akzeptanz?
  7 Welchen Nutzen hat der Bilderfragebogen innerhalb der Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung?
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  Fragen zum Beitrag von Volker Runow und Johann Borchert:
"Effektive Interventionen im sonderpädagogischen Arbeitsfeld - ein Vergleich zwischen Forschungsbefunden und Lehrereinschätzungen"
  1 Was ist unter Metaanalyse und Effektstärke zu verstehen?
  2 Inwiefern sind die Lehrkräfte über den aktuellen Forschungsstand bezüglich effektiver Interventionen informiert?
  3 Welche Interventionen halten Lehrkräfte für sehr effektiv?
  4 Welche Interventionen erwiesen sich in der pädagogischen Forschung als sehr effektiv? Welche als wenig effektiv?
  5 Wie erklären Sie sich die Ergebnisse dieser Untersuchung?
  6 Was gehört neben dem Wissen über die reine Effektstärke einer Intervention zu deren wirkungsvoller Anwendung?
  7 Überlegen Sie sich konkrete Beispiele für den Unterrichtseinsatz einzelner Interventionen mit sehr hoher und hoher Effektivität!
  8 Was kann ich tun, um mein pädagogisches Handeln effektiver zu gestalten?
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aktualisiert am 03.04.2010