Heilpädagogische Forschung

 

Hochschuldidaktische Seite - Jahrgang 2004

Auf dieser Seite finden Sie Inhaltsfragen, die sich auf die Beiträge dieses Heftes der HEILPÄDAGOGISCHEN FORSCHUNG beziehen. Sie sollen der Eigenkontrolle der interessierten Leserschaft dienen, könnten jedoch auch Eingang in Seminare und Fernstudien finden.

Die Fragen sind entsprechend der Bloom’schen Taxonomie in ihrem Komplexitätsniveau unterschiedlichen Ebenen zuzuordnen, es handelt sich also z.B. um reproduktive, synthetisierende, anwendungsbezogene, vergleichende und wertungsbezogene Fragen.

Prof. Herbert Goetze

Fragen Heft 1 2004
Fragen Heft 2 2004
Fragen Heft 3 2004
Fragen Heft 4 2004
Fragen Jahrgang 2010
Fragen Jahrgang 2009

Fragen Jahrgang 2008

Fragen Jahrgang 2007
Fragen Jahrgang 2006
Fragen Jahrgang 2005
Fragen Jahrgang 2004
Fragen Jahrgang 2003
Fragen Jahrgang 2002
Fragen Jahrgang 2001
Fragen Jahrgang 2000
Fragen Jahrgang 1999

Heft 1 2004 Fragen zum Beitrag von Hellmut Hartmann, Hans Willner & Günter Esser:
"Ist die Aufmerksamkeits-Interaktions-Therapie (AIT) effektiv bei frühkindlichem Autismus?"
1 Welche Art Behinderung steht beim frühkindlichen Autismus im Vordergrund?
2 Für welche Therapieformen gibt es Effektivitätsnachweise bei dieser Störung?
3 Welche grundlegenden Interaktionsmuster unterscheiden die Verhaltenstherapie (VT) und die Aufmerksamkeits-Interaktions-Therapie (AIT)?
4 Was sind die drei wichtigsten Interaktionsstrategien der AIT?
5 Unter welchen Bedingungen war die Kombination von AIT und VT in dem hier beschriebenen Therapieprojekt erfolgreicher als nur eine Therapieform allein?
6 Welche Schlussfolgerungen lassen sich aus den Ergebnissen des Projektes für die Therapie und Förderung autistischer Kinder ziehen?
  nach oben
   
Fragen zum Beitrag von Birgit Spinath & Ines Wohland:
"Die Wirksamkeit eines Lerntagebuchs zur Förderung motivationaler Voraussetzungen für Lern- und Leistungsverhalten bei Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf"
1 Wie verändern sich verschiedene motivationale Voraussetzungen für Lern- und Leistungsverhalten während der Schulzeit?
2 Welche Erkenntnisse liegen über motivationale Voraussetzungen für Lern- und Leistungsverhalten bei behinderten Kindern vor?
3 Was ist ein Lerntagebuch?
4 Welche Ziele hat das hier vorgestellte Lerntagebuch?
5 In welchen Bereichen können Schüler und Lehrer von diesem Lerntagebuch profitieren?
6 Aufgrund welcher Überlegungen würden Sie dieses Lerntagebuch als Methode für den Unterricht empfehlen?
7 Wie würden Sie ein Lerntagebuch an die Voraussetzungen Ihrer eigenen Lerngruppe anpassen?
  nach oben
   
Fragen zum Beitrag von Christian Klicpera und Barbara Gasteiger-Klicpera:
"Beratung der Eltern von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Bezug auf die Wahl der Schul- bzw. Unterrichtsform: Sichtweise der Schulaufsicht"
1 Was könnten die Gründe für eine unterschiedliche Integrationsquote in verschiedenen Bundesländern sein? Wie verhält sich dies speziell bei den österreichischen Bundesländern?
2 Woran zeigt sich eine Einseitigkeit der Beratung von Eltern, deren Kinder einen sonderpädagogischen Förderbedarf zugesprochen erhielten, bei der Entscheidung über die geeignete Schulform?
3 Welche Argumente sprechen dafür, dass eine einseitige Beratung am stärksten bei den Leitern der sonderpädagogischen Zentren zu beobachten ist und worauf könnte dies zurückzuführen sein?
4 Welche Argumente werden von Vertretern der Schule zugunsten eines integrativen Unterrichts angeführt und welche zugunsten eines Unterrichts in einer Sonderschule?
  nach oben
   
Fragen zum Beitrag von Gabriel Mucuta und Erich Kurth:
"Untersuchungen zu kognitiven Entwicklungspotenzen von Schulkindern in Angola - Eine kulturvergleichende Studie"
1 Was ist bei internationalen Vergleichen von Testwerten psychologischer Verfahren zu beachten?
2 Wie erklären sich die positiven Ergebnisse hinsichtlich der erreichten IQ-Werte in Angola und warum wird in der Arbeit der Begriff der "kognitiven Entwicklungspotenzen" verwendet?
3 Welche Bedingungen wurden bei der Interpretation von unterschiedlichen Intelligenz-Testwerten als Rassenmerkmalen, insbesondere beim Vergleich zwischen schwarzen und weißen Amerikanern, nicht beachtet?
4 Wie erklären Sie die mit relativ wissensunabhängigen Verfahren gefundenen Beziehungen zwischen Bildungsumfang und kognitiver Entwicklung in Angola?
  nach oben
   
Heft 2 2004 Fragen zum Beitrag von Matthias Grünke:
"Die Wirksamkeit von rational-emotiver Erziehung bei lernbehinderten Schülern"
1 Was lässt sich über die Prävalenzrate von Verhaltensauffälligkeiten an Schulen für Lernbehinderte sagen?
2 Was versteht man in der rational-emotiven Erziehung unter irrationalen und rationalen Einstellungen? In welche Kategorien lassen sich derartige Überzeugungen einteilen?
3 Wie lässt sich das grundlegende pädagogische Vorgehen in der rational-emotiven Erziehung beschreiben?
4 Was lässt sich auf Basis der bisherigen Befundlage zur Wirksamkeit von rational-emotiver Erziehung bei lernbehinderten Schülern sagen?
5 Welchen Nutzen bietet eine Abschätzung von Treatmenteffekten auf Einzelfallebene in Ergänzung zur gängigen Gruppenanalyse?
6 Was ist ein Regressions-Diskontinuitätsdesign?
7 Welche Schlussfolgerungen lassen sich aus den Ergebnissen der vorliegenden Studie ziehen?
  nach oben
   
Fragen zum Beitrag von Ute Ritterfeld:
"Die Spezifische Spracherwerbsstörung: Phänomenbeschreibung und Erklärungsmodelle"
1 Durch welche Symptome ist die spezifische Spracherwerbsstörung gekennzeichnet?
2 Wie lässt sich die spezifische Spracherwerbsstörung erklären?
3 Warum wird die spezifische Spracherwerbsstörung als Entwicklungsrisiko ersten Ranges bezeichnet?
4 Welche Rolle spielt der Input bei der Entstehung spezifische Spracherwerbsstörungen?
5 Welche Rolle spielt die Erbanlage für die Entstehung spezifischer Spracherwerbsstörungen?
  nach oben
   
Heft 3 2004 Fragen zum Beitrag von Hye-Jung Kim:
„Die Arbeit mit CNC-Maschinen in Werkstätten für behinderte Menschen aus arbeitspädagogischer Sicht“
1 Aus welchen Gründen sind Werkstätten für behinderte Menschen gedrängt worden, in hoch technologisierte Produktionsanlagen (z.B. CNC-Maschinen) zu investieren?
2 Welche Risiken und Chancen hinsichtlich der pädagogischen Ziele können durch den Einsatz der CNC-Maschinen in WfbM hervorgerufen werden?
3 Diskutieren Sie die persönlichkeitsfördernde Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter mit geistiger Behinderung in WfbM!
4 Was kann man unter subjektiver Arbeitsanalyse verstehen? Was liegt der Entwicklung des Verfahrens zur subjektiven Arbeitsanalyse für die vorliegende Untersuchung zugrunde?
5 Aus welchen Gründen ist die Anwendung der bereits existierenden Verfahren zur Erfassung der objektiven Arbeitsbedingungen für die vorliegende Untersuchung nicht geeignet?
6 Diskutieren Sie die Hauptergebnisse dieser Untersuchung. Machen Sie Vorschläge, welche Arbeitsgestaltungsmaßnahmen an Arbeitsplätzen mit computertechnologisierten Maschinen zur Persönlichkeitsförderung von behinderten Mitarbeitern führen können.
  nach oben
   
Fragen zum Beitrag von Beitrag von Stephan Ellinger & Katja Koch:
„Häusliches Vorleseverhalten und Schulerfolg in der Grundschule“
1 Erläutern Sie die Bedeutsamkeit des Vorlesens für die Sprachentwicklung von Kindern.
2 Inwiefern hat das Vorlesen besondere Bedeutung für den Schriftspracherwerb von Kindern?
3 Nennen Sie mögliche Ursachenkomplexe für Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten.
4 Erläutern Sie die Rolle der Eltern bei der Entwicklung kindlicher Lesekompetenz.
5 Worauf sind Ihres Erachtens die sich in dieser Untersuchung deutlich zeigenden Diskrepanzen zwischen elterlicher und kindlicher Einschätzung zurück zu führen?
6 Was sind die Konsequenzen, die sich Ihrer Meinung nach aus den Resultaten dieser Studie für die sonderpädagogische Förderung ergeben?
  nach oben
   
Fragen zum Beitrag von Herbert H. G. Wettig und Ulrike Franke:
„Evaluation der Wirkung von Theraplay – am Beispiel der sozialen Interaktionsstörungen von Klein- und Vorschulkindern“
1 Welche qualitativen Beeinträchtigungen haben Kinder mit tiefgreifenden Entwicklungsstörungen in der sozialen Interaktion?
2 An welchen qualitativen Beeinträchtigungen sind Kinder mit frühkindlichem Autismus (sog. Kanner-Syndrom) in der sozialen Interaktion zu erkennen?
3 Welche Ähnlichkeiten bestehen zwischen dem Mangel an sozialer Gegenseitigkeit in der Interaktion und den Symptomen des frühkindlichen Autismus?
4 Welche Symptome des Mangels an sozialer Gegenseitigkeit im Interaktionsverhalten von Klein- und Vorschulkindern können nach bisher vorliegenden Forschungsergebnissen durch die körpernahe, interaktive, geführte Kurzzeit-Spieltherapie „Theraplay“ positiv verändert werden?
5 Woran orientiert sich die Intervention mit „Theraplay“?
6 Welche therapeutischen Prinzipien der körpernahen, interaktiven, geführten Kurzzeit-Spieltherapie „Theraplay“ sind aus der guten Mutter-Kleinkind-Beziehung übernommen?
7 Wie viele therapeutische Sitzungen sind nach bisher vorliegenden Studien durchschnittlich notwendig, um durch „Theraplay“ die Symptome mangelnder sozialer Gegenseitigkeit im Interaktionsverhalten von Klein- und Vorschulkindern klinisch und statistisch signifikant positiv zu verändern?
  nach oben
   
Fragen zum Beitrag von Angela Gosch:
„Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen mit Williams Beuren Syndrom“
1 Wodurch kennzeichnet sich das Williams-Beuren-Syndrom?
2 Unterscheiden sich Kinder und Jugendliche mit verschiedenen Syndromen in der Häufigkeit, mit der Verhaltensauffälligkeiten auftreten?
3 Unterscheiden sich Kinder und Jugendliche mit verschiedenen Syndromen und einer Intelligenzminderung unklarer Ätiologie in der Art der Verhaltensauffälligkeiten?
4 Bei welchen Verhaltensauffälligkeiten unterscheiden sich normalentwickelte Mädchen und Jungen?
5 Welche Geschlechtsunterschiede werden für Mädchen und Jungen mit WBS gesehen?
6 Welche Faktoren erklären die Gesamtzahl der Verhaltensauffälligkeiten bei Jugendlichen mit Williams-Beuren-Syndrom?
  Welche Faktoren erklären die Gesamtzahl der Verhaltensauffälligkeiten bei Jugendlichen mit Williams-Beuren-Syndrom?
   
Heft 4 2004

Fragen zum Beitrag von Gerhard W. Lauth, Nadine Scherzer und Thomas A. Otte:
„Vermittlung von pränumerischen Fähigkeiten bei leicht geistig Behinderten im Selbstinstruktionstraining – Generalisierung und zeitliche Stabilität“

1 Erklären Sie das Vorgehen beim Selbstinstruktionstraining!
2 Was sind pränumerische Fertigkeiten?
3 Was sind konkrete Denkoperationen? Welchen Stellenwert hat dieses Intelligenzstadium in der Entwicklungstheorie von Piaget?
4 Wie kann das Selbstinstruktionstraining an die Verarbeitungskapazitäten mental retardierter Personen angepasst werden?
5 Wie wird der Erfolg des Selbstinstruktionstrainings bei mental Retardierten erklärt?
6 Welche Bedingungen fördern den Transfer und die Stabilität des Trainingserfolges?
7 Wie könnten Eltern und Lehrer in das hier dargestellte Selbstinstruktionstraining einbezogen werden?
  nach oben
   

Fragen zum Beitrag von Friedrich Linderkamp:
„Untersuchung zur entwicklungsbezogenen Differenzierung bei Oppositionellem Trotzverhalten mit und ohne ADHS“

1 Wie unterscheiden sich die Kernsymptomatiken der Störung mit Oppositionellem Trotzverhalten von jenen der Aufmerksamkeitsdefizit- /Hyperaktivitätsstörung?
2 Unter welchen Bedingungen erhöht sich der Erklärungswert biologischer Risikofaktoren bei Störungen mit Oppositionellem Trotzverhalten?
3 Was versteht man unter einer negativen Verstärkerbilanz?
4 Welche Methoden der Hereditätsforschung lassen sich unterscheiden?
5 Welche Forschungsmethode ist zur Erfassung von Entwicklungsverläufen besonders gut geeignet?
  nach oben
   

Fragen zum Beitrag von Christiane Kiese-Himmel und Silke Ohlwein:
„Entwicklungsverlauf des rezeptiven und expressiven Wortschatzumfangs bei sensorineural schwerhörigen Kindern“

1 Folge kann eine nicht frühzeitig diagnostizierte Schallempfindungsstörung für die Sprachentwicklung haben?
2 Welche Verfahren können zur Erhebung des rezeptiven und expressiven Wortschatzumfangs bei 2- bis 6-jährigen deutschsprachigen Kindern eingesetzt werden?
3 Welche Gruppe/n hörgestörter Kinder erreichte/erreichen zu T4 lexikalische Ergebnisse im Normbereich?
4 Welche Kinder hätten von der Einführung eines universellen Neugeboren-Hörscreenings profitiert?
  nach oben
   

Fragen zum Beitrag von Christian Klicpera und Barbara Gasteiger Klicpera:
„Erstellung von Gutachten über den sonderpädagogischen Förderbedarf: Ergebnisse einer Befragung der Bezirksschulräte und der Leiter der sonderpädagogischen Zentren in drei österreichischen Bundesländern“

1 Welche Funktionen sollte die Beobachtung der Interaktionen des Schülers im Unterricht bei der Erstellung eines Gutachtens über den sonderpädagogischen Förderbedarf erfüllen?
2 Wer sollte der Adressat des Gutachtens über den sonderpädagogischen Förderbedarf sein?
3 Was spricht dafür und was dagegen bei der Gutachtenerstellung über den SPF auch den Klassenlehrer ausführlicher zu befragen und zu welchem Zeitpunkt sollte dies Ihrer Meinung nach geschehen?
4 Welche Einstellungen haben Sie selbst zur Weitergabe einer Kopie dieser Gutachten an die Eltern? Was spricht Ihrer Meinung nach dafür, was dagegen und welche möglichen Auswirkungen hat die Weitergabe der Gutachten auf die Begutachtung selbst?
  nach oben
   
pic/blindgelb.gif (103 Byte)
zurück zum Kopf der Seite
aktualisiert am 03.04.2010